Vierer Clubmeisterschaften 2026
Nach dem absoluten Highlight vor 14 Tagen mit den Clubmeisterschaften im Einzel ging es am 19. und 20. September mit der Vierer Clubmeisterschaften weiter im Turnierkalender. 21 Teams gingen an den Start, um die Vierer Clubmeister 2026 zu ermitteln. In der ersten Runde wurde ein Vierer mit Auswahldrive gespielt. Also beide schlagen ab und entscheiden sich, welcher Ball abwechselnd bis ins Loch gespielt werden soll. Natürlich wie bei Clubmeisterschaften üblich, erfolgte dies als Zählspiel, das heißt, es musste so lange gespielt werden, bis der Ball im Loch liegt.
Ab 9 Uhr ging es nach Team Handicap bei optimalen Golfwetter auf die erste Runde. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Titelverteidiger Jannes und Luis Lüdde mussten leider absagen, weil sich Jannes verletzt hatte. Somit stand fest, dass es in diesem Jahr auf jeden Fall einen neuen Vierer Clubmeister geben wird.
Nach der Hälfte lagen die Favoriten Peer Hach und Christopher Bosse mit einer Superrunde mit 77 Schlägen klar in Führung, gefolgt von Samuel Marimuthu und Jan Ackermann (84) sowie Volker Müller und Udo Radermacher (86). In der Nettowertung A führten Anna Sophie Camehl und Verena Streich hochdünn mit 67 Nettoschlägen vor Maibritt Grenda und Noelle Wolf (68). In der Nettoklasse B lagen Julian und Sam Gaidies mit 66 Nettoschlägen vor Mark und Lydia Feyand (69).
Die Entscheidungen mussten also am zweiten Spieltag fallen. Am Sonntag wurde ein Klassischer Vierer gespielt. Die Spielerinnen und Spieler mussten sich entscheiden, wer von den geraden, und wer von den ungeraden Bahnen abschlägt. Hier war also taktisches Geschick und Platzkenntnisse gefragt.
Auch am zweiten Spieltag erzielten Peer Hach und Christopher Bosse mit einer 83er-Runde das beste Ergebnis und wurden verdient neue Vierer Clubmeister mit insgesamt 160 Schlägen. Samuel Marimuthu und Jan Ackermann konnten den 2. Platz verteidigen (85=169) wie auch Volker Müller und Udo Radermacher den 3. Platz ((94=180).
Spannend wurde es in der Nettoklasse A. Maibritt Grenda und Noelle Wolf konnten sich mit einer 76er-Runde und äußerst knapp mit insgesamt 144 Nettoschlägen den Sieg sichern. Am Ende lagen sie mit nur einem Schlag Vorsprung vor Andreas Nestler und Freddi Schulz sowie Anna Sophie Camehl und Verena Streich mit jeweils 145 Nettoschlägen.
In der Nettoklasse B siegten Vater und Sohn Julian und Sam Gaidies mit fantastischen 134 Nettoschlägen vor Mark und Lydia Feyand (137) sowie Carl Heilenkötter und Tim Winkelmann (144). Erwähnenswert ist, dass Vater Julian und Sohn Sam mit 184 Schlägen in der Bruttowertung einen beachtlichen 4. Platz belegten!
S i e g e r l i s t e
Brutto
- Peer Hach und Christopher Bosse – 160 Schläge
- Samuel Marimuthu und Jan Ackermann (169)
- Volker Müller und Udo Radermacher (180)
Netto A (bis Team HCPI 47)
- Maibritt Grenda und Noelle Wolf – 144 Nettoschläge
Netto B (ab Team HCPI 48)
- Julian und Sam Gaidies – 134 Nettoschläge
Mit einem gemeinsamen Essen ging eine wunderschöner und spannende Vierer Clubmeisterschaft zu Ende. Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger!
Bericht: Joachim Pusch
Fotos: Lydia Feyand und Samuel Marimuthu
- September 2026





